Mit dem Autobahn-Halbanschluss Grauholz bleibt eine alte Planungsleiche im Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) der Regionalkonferenz enthalten, obwohl das Gemeindeparlament von Zollikofen die Streichung der überholten Idee gefordert hatte und die Unterstützung auch in anderen Gemeinden bröckelt.
AuthorBruno Vanoni
Kulturland-Verlust konkret: Augenschein bei einem betroffenen Landwirt an der Grauholz-Autobahn
Auf dem 6 km langen Abschnitt zwischen Bern-Wankdorf und Schönbühl wird die erste achtspurige Autobahn der Schweiz geplant. Das Vorhaben ist Teil des 5,3 Milliarden-Kredits, der am 24. November zur Abstimmung gelangt. Auf einer Begehung vor Ort hat ein betroffener Landwirt erläutert, weshalb er sich gegen den drohenden Kulturlandverlust wehrt.
A1-Ausbauprojekt Schönbühl – Kirchberg: keine Planauflage vor dem Volksentscheid!
Eigentlich hatte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) das detaillierte Ausführungsprojekt für den 6-Spur-Ausbau der N1 von Schönbühl bis Kirchberg längst öffentlich auflegen wollen – damit wären Einsprachen wie beim Wankdorf- und Grauholz-Ausbau möglich geworden. Doch nun bleiben die Auflage-Akten bis zur Referendumsabstimmung (voraussichtlich am 24.11.2024) unter Verschluss.
Positionsbezug gegen Strassenausbau-Ideen der Regionalkonferenz
Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland propagiert die mehrfach verworfene Idee eines Halbanschlusses Grauholz und unterstützt Kapazitätsausbauten zwischen Weyermannshaus und Wankdorf (inkl. Felsenau-Viadukt). Der Verein Spurwechsel sagt dezidiert NEIN.
Zerstörtes Kulturland ersetzen? Bauernfängerei mit Bundesrat Rösti
Im Faktencheck:
Bundesrat Albert Röstis Interview-Versprechen, den Bauern die Kulturland-Verluste wegen Autobahn-Ausbauten zu ersetzen – Reaktion auf das Interview in den Tamedia-Zeitungen vom 25.1.2024




