Hauptstadt berichtet über Grauholz

Im November/Dezember 2022 erschienen zwei Artikel im neuen Online-Magazin „Hauptstadt“, die sich mit dem geplanten Autobahn-Ausbau im Grauholz beschäftigen. Wir haben uns sehr gefreut über die vertiefte Berichterstattung.

Im ersten Artikel geht es insbesondere um eine Kosten-Nutzen-Analyse, den zweiten Artikel dokumentiert die Podiumsdiskussion im Berner „PROGR“ anfangs Dezember.

Ausbau Wankdorf-Anschluss öffentlich aufgelegt

Gestern hat das Bundesamt für Strassen ASTRA das Ausführungsprojekt zum neuen Autobahn-Anschluss Wankdorf öffentlich aufgelegt. Der Verein Spurwechsel sagt Nein zu diesem massiven Vergrösserung des Autobahn-Anschlusses. Angesichts der Klimakrise müssen die Verkehrsprobleme auf der Autobahn mit anderen Massnahmen – unter anderem einer raschen massive Reduktion des Autoverkehrs – gelöst werden.

Autobahnanschluss Grauholz ist vom Tisch

Insgesamt wurde somit nur ein Teilprojekt des Autobahnausbaus um Bern gestoppt, unbeirrt werden die weiteren Planungen vorangetrieben. Es kann kaum von einem Erfolg gesprochen werden. Es erstaunt, dass das Astra die Planung mit der Begründung Mehrverkehr sistiert, zielen doch alle Projekte auf einen Ausbau und somit auf mehr Verkehr hin. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur eine Blaupause im Autobahnausbau um Bern bleibt.

Mitwirkung Mobilitätsstrategie

Aus unserer Eingabe: „Der Wankdorf-Platz wird als einziges Beispiel für das Ziel „Verkehr verträglich
gestalten“ genannt, dabei ist dieser Platz aus unserer Sicht überhaupt nicht gelungen (Stichwort
Langsamverkehr). Die Ziele müssten sich an den Belastbarkeitsgrenzen orientieren. Agglomeration
der kurzen Wege fördern, Verkehr und Autobahnausbau vermeiden (Biel-Westast, A6, A1),
Raumplanung verbessern.“