Aktuell

Auf dem 6 km langen Abschnitt zwischen Bern-Wankdorf und Schönbühl wird die erste achtspurige Autobahn der Schweiz geplant. Das Vorhaben ist Teil des 5,3 Milliarden-Kredits, der am 24. November zur Abstimmung gelangt. Auf einer Begehung vor Ort hat ein betroffener Landwirt erläutert, weshalb er sich gegen den drohenden Kulturlandverlust wehrt.

Ein Ittiger Bürger lädt zusammen mit dem Verein Spurwechsel und der engagierten Gruppe vom «Verkehrsznacht» herzlich ein zu einer Begehung mit Informationen aus erster Hand von einem betroffenen Landwirt, der wegen des geplanten Ausbaus wertvolles Kulturland verlieren würde.

Der Verein Spurwechsel empfiehlt seine Mitglieder aus den Gemeinden Ostermundigen und Bolligen zur Wahl am 22. September 2024. Beide Gemeinden sind sehr wichtig für den Widerstand gegen den geplanten masslosen Autobahn-Ausbau rund um Bern!

Lautstark haben heute Abend zahlreiche Menschen aus der gesamten Region gegen den geplanten Autobahnausbau rund um Bern und in der ganzen Schweiz protestiert. Sie setzen damit ein starkes Zeichen gegen die schädlichen und unnützen Megaprojekte – und den Ton für den anstehenden Abstimmungskampf zum Autobahnausbau. 

Am Freitag, dem 23. August, gehen wir gegen die neuen Strassen auf die Strasse. Um 18.00 Uhr treffen wir uns auf dem Münsterplatz, um gegen den absurden Autobahn-Wahn mitten in der Klimakrise zu protestieren. Das Demo-Programm geht von 18.00 bis ca. 19.00 Uhr. Euch erwarten mehrere spannende und inspirierende Redebeiträge: Umrahmt und inspiriert mit schöner Musik

Heute hat der Verein Spurwechsel vor dem Rathaus seine Petition gegen den Autobahn-Ausbau in der Region Bern eingereicht! Sie verlangt, dass der Kanton Bern und die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) ihre eigenen verkehrspolitischen Zielsetzungen ernst nehmen und sich gegen den geplanten massiven Ausbau der Autobahnen in der Region Bern positionieren.  

Eigentlich hatte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) das detaillierte Ausführungsprojekt für den 6-Spur-Ausbau der N1 von Schönbühl bis Kirchberg längst öffentlich auflegen wollen – damit wären Einsprachen wie beim Wankdorf- und Grauholz-Ausbau möglich geworden. Doch nun bleiben die Auflage-Akten bis zur Referendumsabstimmung (voraussichtlich am 24.11.2024) unter Verschluss.

Vor kurzem hat die Regionalkonferenz Bern Mittelland (RKBM) die Mitwirkung zum regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) abgeschlossen. Beim motorisierten Individualverkehr (MIV) zeigt sich ein altbekanntes Bild: Hehren Zielsetzungen und Konzepten steht aufseiten der konkreten Massnahmen die altbekannte Ausbaupolitik gegenüber. Der Verein Spurwechsel hat eine ausführliche Eingabe zu den MIV-Inhalten eingereicht.

Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland propagiert die mehrfach verworfene Idee eines Halbanschlusses Grauholz und unterstützt Kapazitätsausbauten zwischen Weyermannshaus und Wankdorf (inkl. Felsenau-Viadukt). Der Verein Spurwechsel sagt dezidiert NEIN.

Der Verein Spurwechsel hat zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen in nur vier Monaten über 6800 Unterschriften für die Verkehrsmonster-Initiative gesammelt. Damit erhalten die Stimmberechtigten der Stadt Bern die Gelegenheit, zum Ausbauprojekt Autobahnanschluss Wankdorf Stellung zu nehmen.

Im Faktencheck:
Bundesrat Albert Röstis Interview-Versprechen, den Bauern die Kulturland-Verluste wegen Autobahn-Ausbauten zu ersetzen – Reaktion auf das Interview in den Tamedia-Zeitungen vom 25.1.2024

Heute haben wir zusammen mit ganz vielen Menschen aus der ganzen Schweiz 100’000 Unterschriften gegen den Autobahn-Ausbauschritt 2023 bei der Bundeskanzlei eingereicht!

Wir sind sehr stolz, unseren Beitrag mit ca. 2500 Unterschriften fürs Referendum geleistet zu haben!

Zusätzlich zu unserer Initiative haben wir auch noch eine Petition lanciert. Diese richtet sich an den Berner Regierungsrat und die Regionalkonferenz Bern-Mittelland. Alle können diese Petition unterschreiben! Zusammen erreichen wir bis Ende Januar 1000 Unterschriften!

Am 18. November, dem nationalen Aktionstag von „Verkehrswende jetzt!“, gingen Hunderte von Menschen auf die Strassen und Plätze, um Unterschriften für das Referendum zu sammeln. In Bern sammelte der Verein Spurwechsel mit vereinten Kräften 797 Unterschriften.

Heute Dienstag hat die Frist für die Unterschriftensammlung gegen den “Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen” begonnen. Der Verein Spurwechsel unterstützt das Referendum und hat gemeinsam mit diversen Organisationen eine Kickoff-Veranstaltung durchgeführt.

Heute Montag haben wir auf dem Breitenrainplatz mit der Unterschriftensammlung für die städtische Initiative “Verkehrsmonster Wankdorf stoppen! Kein Mehrverkehr durch Nationalstrassenprojekte.” begonnen und das Kampagnensujet enthüllt. Die sehr breit abgestützte Initiative soll den Gemeinderat dazu bringen, klar gegen das Projekt zum massiven Ausbau des Anschlusses Wankdorf Stellung zu beziehen.