Gemeinsam mit weiteren Organisationen haben wir das Manifest «Berner Allmenden für Alle» lanciert – pünktlich zum Start der städtischen Mitwirkung zur sogenannten Neuordnung der Allmenden.
Mit dem Manifest wollen wir deutlich machen, dass wir nicht einverstanden sind mit der immer weiter fortschreitenden Zubetonierung der Allmenden und deren Überflutung durch den Autoverkehr. Denn beides untergräbt den eigentlichen Zweck dieser wichtigen Freiflächen komplett: Wie es der Name sagt, wären die Allmenden eigentlich zur allgemeinen Nutzung vorgesehen und sicher nicht zum Abstellen von Autos. Stattdessen werden laufend neue Flächen dieser Logik entzogen und einzelnen Akteuren zur exklusiven Nutzung übergeben. Die betroffene Grünfläche wird danach meist für immer versiegelt.
Mit der «Neuordnung Allmenden» besteht die Gefahr, dass dieser bedauerliche Trend weiter fortgesetzt wird: unter anderem will man der UBS als Arealentwicklerin des Wankdorfstadions ermöglichen, auf der Grossen Allmend ein Monster-Parkhaus zu realisieren – das grösste der Stadt mit 1’400 Parkplätzen!
Wir sind der Ansicht, dass diese völlig falsche Entwicklung endlich gestoppt werden muss!
Als Spurwechsel unterstützen wir das Manifest insbesondere, um die weitere Beeinträchtigung der Allmenden durch den Autoverkehr zu verhindern. Es enthält auch die zentrale Forderung, auf den Ausbau des Wankdorf-Anschlusses zu verzichten, der die Allmenden ebenfalls massiv schädigen würde.
Wenn auch Du die Allmenden vor der weiteren Verbauung schützen willst, kannst Du das Manifest unterzeichnen. Besten Dank für eure Unterstützung!
Das Komitee und seine Forderungen erschienen auch bereits in den Medien:
