Aktuell

Petition gegen den Autobahn-Ausbau mit über 1’350 Unterschriften eingereicht

Heute hat der Verein Spurwechsel vor dem Rathaus seine Petition gegen den Autobahn-Ausbau in der Region Bern eingereicht! Sie verlangt, dass der Kanton Bern und die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) ihre eigenen verkehrspolitischen Zielsetzungen ernst nehmen und sich gegen den geplanten massiven Ausbau der Autobahnen in der Region Bern positionieren.  

A1-Ausbauprojekt Schönbühl – Kirchberg: keine Planauflage vor dem Volksentscheid!

Eigentlich hatte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) das detaillierte Ausführungsprojekt für den 6-Spur-Ausbau der N1 von Schönbühl bis Kirchberg längst öffentlich auflegen wollen – damit wären Einsprachen wie beim Wankdorf- und Grauholz-Ausbau möglich geworden. Doch nun bleiben die Auflage-Akten bis zur Referendumsabstimmung (voraussichtlich am 24.11.2024) unter Verschluss.

RGSK: Die Regionalkonferenz predigt Wasser und will weiter Wein trinken

Vor kurzem hat die Regionalkonferenz Bern Mittelland (RKBM) die Mitwirkung zum regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) abgeschlossen. Beim motorisierten Individualverkehr (MIV) zeigt sich ein altbekanntes Bild: Hehren Zielsetzungen und Konzepten steht aufseiten der konkreten Massnahmen die altbekannte Ausbaupolitik gegenüber. Der Verein Spurwechsel hat eine ausführliche Eingabe zu den MIV-Inhalten eingereicht.

Es geht los! Heute ist Sammelstart für die Initiative!

Heute Montag haben wir auf dem Breitenrainplatz mit der Unterschriftensammlung für die städtische Initiative “Verkehrsmonster Wankdorf stoppen! Kein Mehrverkehr durch Nationalstrassenprojekte.” begonnen und das Kampagnensujet enthüllt. Die sehr breit abgestützte Initiative soll den Gemeinderat dazu bringen, klar gegen das Projekt zum massiven Ausbau des Anschlusses Wankdorf Stellung zu beziehen.

Update: Spurwechsel-Initiative: Unterstützerkreis fast komplett

Update 31.08.2023: Nun haben drei weitere wichtige Parteien ihre Unterstützung der Spurwechsel-Initiative “Verkehrsmonster Wankdorf stoppen – Kein Mehrverkehr durch Autobahnprojekte” beschlossen: Die Vorbereitungen für die Initiative “Verkehrsmonster Wankdorf stoppen – Kein Mehrverkehr durch Autobahnprojekte” des Vereins Spurwechsel laufen auf Hochtouren. Das Initiativkomitee wird die Initiative noch im September offiziell lancieren. Aktuell beraten die Spurwechsel-Mitgliedsorganisationen über

Der Nationalrat verkennt die Zeichen der Zeit in der Verkehrspolitik

Der Nationalrat hat sich am 30.5. dafür ausgesprochen, im Rahmen des “Ausbauschritts 2023” sieben Autobahnprojekte im Umfang von fünf Milliarden Franken zu finanzieren. Darunter befinden sich auch die beiden Ausbauprojekte der Abschnitte Wankdorf-Schönbühl und Schönbühl-Kirchberg in der Region Bern. Der Entscheid der Grossen Kammer widerspricht nicht nur diametral den umweltpolitischen Zielsetzungen des Bundes und dem

Wir lancieren eine städtische Initiative gegen den Autobahnausbau!

Der Verein Spurwechsel hat an seiner gestrigen Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, die Initiative «Verkehrsmonster Wankdorf stoppen – kein Mehrverkehr durch Nationalstrassenprojekte» (vorläufiger Titel) zu lancieren. Mit der Initiative soll die Stadt Bern verpflichtet werden, sich klar gegen jegliche Ausbauten von Nationalstrassen rund um Bern einzusetzen, welche Mehrverkehr ermöglichen. In erster Linie zielt die Initiative auf die

Spurwechsel-Initiative: Autobahnausbau-Projekte, die Mehrverkehr generieren, sollen rund um Bern nicht mehr möglich sein!

Der Verein Spurwechsel sieht sich durch die Kosten-Nutzen-Analyse des Bundesamts für Strassen (ASTRA) bestätigt: Der geplante Ausbau des Wankdorf-Anschlusses generiert neuen Mehrverkehr und damit mehr Unfälle und Klimagase. Wie die «Hauptstadt» enthüllte, haben die Projektverantwortlichen bezüglich Mehrverkehr bisher falsch informiert. Der Verein Spurwechsel lanciert nun eine städtische Initiative gegen das Wankdorf-Ausbauprojekt: So kann die Stadtbevölkerung

8-Spur-Ausbau der Grauholz-Autobahn: Der Grosse Rat des Kantons Bern fordert Schonung des Kulturlands

Zwei Tage nach dem überraschend knappen Ausgang der Volksabstimmung über die Megastrassen-Projekte im Kanton Bern hat der Grosse Rat ein Zeichen an die Adresse des Bundesparlaments gesetzt: Er hat mit 146 gegen nur 3 Stimmen eine Motion gutgeheissen, die vom Regierungsrat verstärkten Einsatz gegen den Landfrass durch den geplanten 8-Spur-Ausbau der Grauholz-Autobahn verlangt. Der Ball

Bundesrat drängt auf Autobahn-Ausbauten in der Region Bern – gegen jede Klimavernunft und mit einigen Schlaumeiereien

Der Bundesrat will zwölf Milliarden Franken in die Autobahnen investieren – fast fünf Milliarden Franken allein für den “Ausbauschritt 2023” mit fünf umstrittenen Projekten, davon zwei in der Region Bern. Der Verein Spurwechsel appelliert ans Parlament, den beantragten Kredit abzulehnen und insbesondere die Kapazitätserweiterungen der N1 nördlich von Bern zu stoppen. Sollte dies nicht geschehen,

“Hauptstadt” berichtet über Grauholz

Im November/Dezember 2022 erschienen zwei Artikel im neuen Online-Magazin “Hauptstadt”, die sich mit dem geplanten Autobahn-Ausbau im Grauholz beschäftigen. Wir haben uns sehr gefreut über die vertiefte Berichterstattung.

Im ersten Artikel geht es insbesondere um eine Kosten-Nutzen-Analyse, den zweiten Artikel dokumentiert die Podiumsdiskussion im Berner “PROGR” anfangs Dezember.

Autobahn-Ausbauten in der Region Bern – 2023 ein Streitthema im Bundeshaus

Unabhängig von den hängigen Einsprachen gegen den Autobahn-Ausbau in der Region Bern (Wankdorf und Grauholz) wird im kommenden Jahr 2023 auch das eidgenössische Parlament wichtige Entscheide zu fällen haben: über den 8-Spur-Ausbau der Grauholz-Autobahn (für 429 Mio CHF) wie auch über den nördlich anschliessenden 6-Spur-Ausbau des Teilstücks Schönbühl-Kirchberg (für 239 Mio CHF).

Verbreiterung der Grauholz-Autobahn auf 8 Spuren war öffentlich aufgelegt

Die Verbreiterung der Grauholz-Autobahn ist gegen jede Klimavernunft und wird Mehrverkehr in die Stadt und Agglomeration Bern bringen: Am 26. September 2022 erfolgte die öffentliche Auflage des Grauholz-Autobahn-Projekts, das eine durchgehende Verbreiterung von heute schon 6 auf neu 8 (!) Spuren vorsieht. Der Verein Spurwechsel sagt klar Nein zu diesem massiven Kapazitätsausbau. Angesichts der Klimakrise

Das war der Aktionstag in Bern: Info-Führungen, Preisverleihung und Diskussion über Volksinitiative

Am nationalen Aktionstag gegen den Autobahn-Ausbau fanden in 14 Regionen gleichzeitig Protestaktionen statt. Die Aktionen wurden mit einem Livestream auf den Berner Bundesplatz getragen. Der Verein Spurwechsel durfte nur Info-Führungen anbieten. Zudem konnte die Preisverleihung zum Ideenwettbewerb im kleinen Kreis durchgeführt werden. Für die Zukunft bieten wir das Gespräch an und lancieren die Diskussion über eine Volksinitiative zur Verhinderung der Spurausbauten rund um Bern.

Die Stadt Bern verweigert ein Autobahnausbau-Protest-Fest: Jetzt für Führungen anmelden!

In der ganzen Schweiz findet am 17. September 2022 koordiniert von «Verkehrswende Jetzt!» ein nationaler Aktionstag gegen verschiedene Autobahn-Ausbauten statt. In Bern plante der Verein Spurwechsel in diesem Rahmen ein grosses Widerstandsfest auf der Allmend. Nun stellt sich die rot-grüne Berner Stadtregierung quer: Ausser einigen informativen Führungen rund um den Autobahn-Anschluss Wankdorf erlaubt sie keine publikumsreiche Veranstaltung auf den beiden Allmenden.

Das UVEK lehnt Einsprachen gegen den Wankdorf-Anschluss reihenweise formaljuristisch ab

Das UVEK schickte in den letzten Monaten viele Nichteintretensverfügungen zu Einsprachen gegen das Ausbauprojekt Anschluss Wankdorf ab. Wie die Dokumente zeigen, geht das UVEK überhaupt nicht auf die inhaltlichen Bedenken ein. Das ist enttäuschend. Auch der Berner Gemeinderat widersetzt sich dem Willen des Stadtrats. Insgesamt kommen wir zum Schluss, dass bei diesem Projekt gar keine Partizipation möglich ist.

Neue Gruppe “Verkehrswende Jetzt!” organisiert nationalen Aktionstag gegen Autobahnprojekte am 17. September 2022

Ursprünglich entstanden aus dem Kreis der Klimastreik-Aktivist*innen umfasst „Verkehrswende Jetzt!“ heute ein grosses Netzwerk an autobahnkritischen Organisationen und Einzelpersonen aus der ganzen Schweiz.
Für den 17. September 2022 ruft die Gruppe zu einem nationalen Aktionstag auf, um zu zeigen, dass
sich in der ganzen Schweiz Gruppen gegen geplante Autobahnen und für eine
Verkehrswende einsetzen. Der Verein Spurwechsel wird auch in Bern ein grosses Fest organisieren. Schreibt euch das Datum fett in die Agenda!

Spurwechsel unterstützt Berner Stadtklima-Initiative

Diese Woche hat ein breit abgestütztes Komitee unter der Koordination von “Läbigi Stadt” und “umverkehR” die Berner Stadtklima-Initiative lanciert. Die Initiative will Bern auf den Klimawandel vorbereiten. Sie verlangt mehr klimaangepasste Strassenräume sowie mehr entsiegelte, begrünte Flächen und schattenspendende Bäume sowie Begegnungszonen und Flächen für Velo- und Fussverkehr. Der Verein Spurwechsel macht im Initiativ-Komitee mit

Ausbau Wankdorf-Anschluss öffentlich aufgelegt

Gestern hat das Bundesamt für Strassen ASTRA das Ausführungsprojekt zum neuen Autobahn-Anschluss Wankdorf öffentlich aufgelegt. Der Verein Spurwechsel sagt Nein zu diesem massiven Vergrösserung des Autobahn-Anschlusses. Angesichts der Klimakrise müssen die Verkehrsprobleme auf der Autobahn mit anderen Massnahmen – unter anderem einer raschen massive Reduktion des Autoverkehrs – gelöst werden.

Spurwechsel lanciert breiten Ideen-Wettbewerb über die Zukunft des Gebietes Wankdorf-Anschluss/Allmenden

Das Bundesamt für Strassen plant einen massiven Ausbau des Autobahn-Anschlusses Wankdorf. Damit würden die Allmenden noch mehr getrennt, die Bolligen-Allee abgeholzt und dem Auto-Verkehr Tür und Tor geöffnet. Die Meinung der Bevölkerung interessierte die Verantwortlichen bisher nicht. Deshalb lanciert der Verein Spurwechsel nun einen grossen Ideen-Wettbewerb.

Autobahnanschluss Grauholz ist vom Tisch

Insgesamt wurde somit nur ein Teilprojekt des Autobahnausbaus um Bern gestoppt, unbeirrt werden die weiteren Planungen vorangetrieben. Es kann kaum von einem Erfolg gesprochen werden. Es erstaunt, dass das Astra die Planung mit der Begründung Mehrverkehr sistiert, zielen doch alle Projekte auf einen Ausbau und somit auf mehr Verkehr hin. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur eine Blaupause im Autobahnausbau um Bern bleibt.

Offener Brief des Netzwerks an den Bundesrat: Jetzt CO2 reduzieren statt Autobahnen ausbauen!

Nachdem die Schweizer Stimmberechtigten das CO2-Gesetz mit einer knappen Mehrheit abgelehnt haben, sind wirkungsvolle Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses jetzt besonders dringend. Weil der Verkehr für den grössten Anteil der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, ist hier prioritär zu handeln. Das nationale Netzwerk gegen den Ausbau von Autobahnen und Autostrassen reicht deshalb einen offenen Brief mit konkreten Forderungen an den Bundesrat ein.

Willkommen Bypass-Nein Luzern, IG Mobilität Region Uznach und OASAR im nationalen Netzwerk!

Unser nationales Netzwerk wächst: Im März ist die neue IG Mobilität Region Uznach dazugestossen und Anfang Mai die neuste Organisation aus Luzern Das Komitee “Bypass Nein” und die IG Kein Schwerverkehrskorridor durch unsere Region! (Brugg/Windisch). Alle drei Organisationen haben auch noch unsere Resolution unterschrieben. Herzlich Willkommen! Und alles Gute für euren Kampf gegen neue Autobahnen

Nationales Netzwerk in der NZZ am Sonntag

Catherine Duttweiler in der NZZ am Sonntag: “Das Bieler Beispiel sollte Schule machen. Innert eines Jahres wurden der Bau des Bieler Westasts, des Zürcher Rosengartentunnels und der Luzerner Spange Nord gestoppt, um nur die grössten Beispiele zu nennen. Zwölf Organisationen haben sich im November zu einem nationalen Netzwerk gegen den Ausbau von Autobahnen zusammengeschlossen. Ziehen Behörden veraltete Projekte ohne echte Partizipation durch, drohen weitere millionenschwere Fehlplanungen.”

Der Verein Spurwechsel wird Teil eines neuen nationalen Netzwerks von Autobahn-Ausbau-kritischen Organisationen

In der ganzen Schweiz sind in den letzten Jahrzehnten Organisationen entstanden, die Autobahn- und Autostrassen-Ausbau-Projekte bekämpfen. Um voneinander zu lernen, und um uns gegenseitig zu unterstützen, zu beraten und zu bestärken, schliessen unsere Organisationen sich jetzt zu einem nationalen Netzwerk zusammen. Unser Netzwerk tritt heute mit konkreten Forderungen in Form einer gemeinsamen Resolution an die Öffentlichkeit.

Autos first, Velos last: So nicht

Der Wankdorf-Anschluss ist ein perfektes Beispiel für verkehrte Prioritäten in der Strassenplanung: Zuerst mehr Platz fürs Auto, und am Schluss ein Velo-Designerbrüggli hoch über alles drüber zeichnen. Der Verein Spurwechsel baut eine breite Bewegung gegen diese aus der Zeit gefallene Autobahn-Verbreiterung auf. Im Velojournal 2020/5 erschien ein Artikel dazu.

Spaghetti-Teller revisited (BZ-Geschichte in 3 Folgen)

Die BernerZeitung reagierte auf unsere Medienmitteilung zum Beschluss des Bundesrates, den Autobahn-Anschluss wie geplant zu bauen, mit einem Spurwechsel-Porträt vor Ort. Prompt löste dieser Artikel bei einigen prominenten Ausbau-Befürwortern etwas aus: Thomas Itten, Marco Rupp und Alec von Graffenried fühlten sich genötigt, ihre Sicht auf die Dinge ebenfalls vor Ort präsentieren zu müssen.

Der Bundesrat genehmigt den Ausbau des Knotens Wankdorf und die Verbreiterung der A1 Schönbühl-Kirchberg

Mit Befremden nimmt der Verein Spurwechsel zur Kenntnis, dass der Bundesrat heute einer massiven Verbreiterung von Autobahnen im Raum Bern zugestimmt hat. Um den Verkehrsfluss rund um die Uhr ungebremst zu ermöglichen, will er Kulturland überbauen und die Strassenfläche insgesamt stark vergrössern. In Zeiten des Klimaschutzes ist dies ein völlig falsches Signal.

Antwort aus dem Bundeshaus

In der Antwort auf unseren Brief schreibt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga:
“Die Darlegungen und die Anliegen Ihres Vereins habe ich mit Interesse zur Kenntnis genommen. Ich teile Ihre Kernanliegen. Ein ungebremster Kapazitätsausbau zugunsten des Strassenverkehrs ist nicht zukunftsgerichtet.”

Brief an Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga

Aus unserem Brief an Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, die als Vorsteherin des UVEK verantwortlich für die Autobahn-Ausbauprojekte ist, die wir bekämpfen: “Unser Anliegen ist, dass die Autobahn-Problematik nicht einfach mit herkömmlichen Ausbau-Szenarien angegangen wird, sondern dass zukunftsgerichtete, klima- und gesellschafts­verträgliche Paradigmen ins Zentrum der Planung gerückt werden.”

Mitwirkung Mobilitätsstrategie

Aus unserer Eingabe: “Der Wankdorf-Platz wird als einziges Beispiel für das Ziel “Verkehr verträglich
gestalten” genannt, dabei ist dieser Platz aus unserer Sicht überhaupt nicht gelungen (Stichwort
Langsamverkehr). Die Ziele müssten sich an den Belastbarkeitsgrenzen orientieren. Agglomeration
der kurzen Wege fördern, Verkehr und Autobahnausbau vermeiden (Biel-Westast, A6, A1),
Raumplanung verbessern.”