Aktuell

Der Verein Spurwechsel ist grundsätzlich erfreut darüber, dass der Berner Gemeinderat seine Opposition und die Beschwerde gegen das BUGAW-Projekt aufrechterhält. Wir erwarten vom Gemeinderat nun aber weitere Schritte.

Wir freuen uns riesig, dass mit Aline Trede erstmals ein Spurwechsel-Mitglied in den Regierungsrat einzieht! In der Vergangenheit durften wir verschiedentlich mit Aline zusammenarbeiten, etwa bei der Referendumskampagne gegen den «Ausbauschritt 2023» oder für Vorstösse im Nationalrat. Wir gratulieren Aline ganz herzlich zur souveränen Wahl! 

Am 28. Januar 2026 hat der Bundesrat die Eckwerte der nächsten Autobahn-Ausbauschritte vorgestellt. Das Fazit zur Region Bern: Alle bisherigen Planungen sind obsolet. Aus diesem Scherbenhaufen müssen nun die Konsequenzen gezogen werden. Endlich öffentlich werden die Pläne zur geplanten Pannenstreifenumnutzung auf dem Abschnitt Schönbühl-Kirchberg. 

Gemeinsam mit weiteren Organisationen haben wir das Manifest «Berner Allmenden für Alle» lanciert – pünktlich zum Start der städtischen Mitwirkung zur sogenannten Neuordnung der Allmenden. 
Mit dem Manifest wollen wir deutlich machen, dass wir nicht einverstanden sind mit der immer weiter fortschreitenden Zubetonierung der Allmenden und deren Überflutung durch den Autoverkehr.

Am 21. Oktober 2025 besuchte der Vorstand und diverse Mitglieder des Vereins Spurwechsel das “Besucherzentrum” des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) beim Autobahn-Anschluss Wankdorf. Zwei ASTRA-Vertreter und ein ehemaliger kantonaler Kreisoberingenieur des Kantons Bern führten die Gruppe durch den Pavillon und die Ausstellung. Dabei fielen viele Falschaussagen und irreführende Aussagen. Der Verein Spurwechsel ist schockiert, dass ein Schweizer Bundesamt diesen Weg der propagandistischen Irreführung wählt.

Das heute vorgestellte ETH-Gutachten empfiehlt im kompletten Widerspruch zum Volksentscheid vom November 2024, die A1-Abschnitte Wankdorf-Schönbühl und Schönbühl-Kirchberg trotzdem auszubauen. Die jüngst publik gewordenen Abklärungen für einen Kapazitätsausbau Schönbühl-Kirchberg lassen vermuten, dass Bundesrat Rösti dieses Resultat wie auch die Ergebnisse der anstehenden Vernehmlassung längst vorweggenommen hat. Die Verschiebung des Bypass Bern Ost in die ferne Zukunft offenbart zudem den Scherbenhaufen im Osten Berns, den das UVEK mit seiner verfehlten Verkehrspolitik angerichtet hat. 

Rösti plant offensichtlich mit der Öffnung der Pannenstreifen Kapazitätserweiterungen durch die Hintertür – und zwar just auf jenen Abschnitten, wo das Stimmvolk letzten November Kapazitätserweiterungen abgelehnt hatte!

Die gestern vom Berner Gemeinderat angekündigte Vereinbarung mit der Region, dem Kanton und dem Bund ist viel zu vage und bleibt deutlich hinter den Forderungen der Verkehrsmonster-Initiative zurück. Der Verein Spurwechsel und das Initiativkomitee bleiben skeptisch und sehen nicht, dass auf diesem Weg die Grundsätze der angenommenen Wankdorf-Initiative erfüllt werden können.

Mit dem Autobahn-Halbanschluss Grauholz bleibt eine alte Planungsleiche im Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) der Regionalkonferenz enthalten, obwohl das Gemeindeparlament von Zollikofen die Streichung der überholten Idee gefordert hatte und die Unterstützung auch in anderen Gemeinden bröckelt.

Im 4-Millionen-Franken-Pavillon hat das ASTRA eine riesige Propaganda-Show aufgezogen, die niemand sehen will. Derweil versucht es mit Lobbying in den Gemeinden rund um Bern, den Anschluss Wankdorf zu retten. Catherine Duttweiler berichtet in ihrem neuesten Artikel davon.

Anfang Mai hat das UVEK dem Ausbau des Anschlusses Wankdorf trotz veränderter Rahmenbedingungen die Plangenehmigung erteilt. Gegen den fragwürdigen Beschluss führen die Stadt Bern sowie die Verbände VCS und Pro Velo nun Beschwerde. Auch drei direkt betroffene Anwohnende werden ihre gemeinsame Einsprache weiterziehen. Der Verein Spurwechsel unterstützt sie dabei.

Der Berner Gemeinderat nimmt unsere Initiative “Verkehrsmonster Wankdorf stoppen! Kein Mehrverkehr durch Nationalstrassenprojekte” an und reicht eine Beschwerde gegen die Plangenehmigung des Ausbauprojekts Autobahnanschluss Wankdorf ein. Wir nehmen dies mit Freude und Genugtuung zur Kenntnis. Damit ist definitiv geklärt, dass das Projekt nicht die nötige Unterstützung hat und endlich einer zukunftsfähigen Gesamtlösung weichen muss. 

Kein Tram durch die Bundesgasse, dafür eine Autolawine durch das Nordquartier: Der Bund missachtet die Verkehrsbedürfnisse der Berner Bevölkerung komplett. Heute hat der Berner Gemeinderat die Genehmigung des massiven Ausbaus des Autobahn-Anschlusses Wankdorf (Projekt BUGAW) durch das UVEK bekanntgegeben. Der Verein Spurwechsel ist nicht erstaunt über den absehbaren Entscheid von Albert Röstis Departement, obwohl wir

Eine Tamedia-Recherche deckt ein äusserst fragwürdiges Vorgehen des Bundesamts für Strassen (ASTRA) bei der Realisierung eines “Besucherzentrums” neben dem Anschluss Wankdorf auf. Dies ist ein weiterer Beleg für die tendenziöse ASTRA-PR-Strategie: Mit öffentlichen Geldern und schöngefärbten Informationen sollen den Stimmberechtigten zerstörerische Megastrassenprojekte schmackhaft gemacht werden.

Der neue Gemeinderat muss nun beim Kanton und beim Bund rasch eine Sistierung des Ausbauprojekts im Wankdorf fordern. Dass die Ausbauten im Norden von Bern nun vom Tisch sind, eröffnet die Chance, im Wankdorf ein komplett neues Projekt zu planen, das auf die wirklichen Mobilitäts- und Nutzungsansprüche der Menschen im Raum Wankdorf/Allmenden angepasst ist. Das neue Projekt kann zudem besser auf den Bypass-Ost abgestimmt und in einem breiten partizipativen Prozess zusammen mit diesem stadtverträglich entwickelt werden.

Noch Anfang Jahr hatten wir kaum an einen Sieg geglaubt und witzelten nur darüber, dass ein nationales NEIN unserer Sache am dienlichsten wäre. Seit zwei Monaten zeigten die Umfragen jedoch eine Chance, weswegen wir noch einmal stark mobilisierten und uns ins Zeug legten. Dass es sich lohnte, wissen wir jetzt! Erlebe mit uns diesen Tag voller Hoffnung und Emotionen!

Ein Abend voll engagierter Debatten und aber nur teilweise frischer Ideen: Beim Abstimmungs- und Wahlpodium ging es um die Zukunft der Berner Verkehrspolitik. Die Kandidierenden legten sich zu Autobahnprojekten, Verkehrsbeschränkungen und einer visionären, autofreieren Stadt Bern ins Zeug – mit klaren Standpunkten und überraschenden Einblicken.

An der Podiumsdiskussion am 30. Oktober 2024  fühlen wir vier Neukandidierenden für den Gemeinderat auf den Zahn: Welche Verkehrspolitik kommt auf die Stadt zu, wenn 3 von 5 Gemeinderatsmitglieder am 24. November 2024 neu gewählt werden? Wo würden die Neuen Akzente setzen? Was würde sich ändern?