Der Verein Spurwechsel hat sich im Rahmen der Vernehmlassung zu “Verkehr ’45” zu den Plänen für die Autobahnen in der Region Bern geäussert. Wir kritisieren, dass nach wie vor am alten Ausbau-Dogma festgehalten wird, obwohl dieses weder zeitgemäss noch mehrheitsfähig ist. Manche Inhalte werfen zudem weitere Fragen auf, die geklärt werden müssen.
Aktuell
Überfällige Bestattung für das Verkehrsmonster Wankdorf
Spurwechsel-Mitglieder haben am 23. Juni mit einer Aktion darauf aufmerksam gemacht, was der geplante Autobahnausbau im Wankdorf in Tat und Wahrheit ist: Ein untotes Verkehrsmonster, das trotz aller Vernunft von bestimmten Kreisen künstlich am Leben erhalten wird.
Rösti prüft Kapazitätsausbauten am Volk vorbei – wir schauen ihm auf die Finger
Das ASTRA prüft auf verschiedenen Abschnitten der A1 Kapazitätsausbauten mittels Pannenstreifenumnutzung (PUN). Vor der Öffentlichkeit wurde dies lange geheim gehalten. Wir haben die Pläne medial zum Thema gemacht und verlangen vom Bundesrat Auskunft.
Der Gemeinderat hält beim Anschluss Wankdorf vorläufig Wort
Der Verein Spurwechsel ist grundsätzlich erfreut darüber, dass der Berner Gemeinderat seine Opposition und die Beschwerde gegen das BUGAW-Projekt aufrechterhält. Wir erwarten vom Gemeinderat nun aber weitere Schritte.
Gratulation an Aline Trede als erstes Spurwechsel-Mitglied im Berner Regierungsrat!
Wir freuen uns riesig, dass mit Aline Trede erstmals ein Spurwechsel-Mitglied in den Regierungsrat einzieht! In der Vergangenheit durften wir verschiedentlich mit Aline zusammenarbeiten, etwa bei der Referendumskampagne gegen den «Ausbauschritt 2023» oder für Vorstösse im Nationalrat. Wir gratulieren Aline ganz herzlich zur souveränen Wahl!
Eckwerte Verkehr ‘45: Zurück auf Feld 1 beim Autobahnausbau in der Region Bern – und das PUN-Geheimnis wird gelüftet
Am 28. Januar 2026 hat der Bundesrat die Eckwerte der nächsten Autobahn-Ausbauschritte vorgestellt. Das Fazit zur Region Bern: Alle bisherigen Planungen sind obsolet. Aus diesem Scherbenhaufen müssen nun die Konsequenzen gezogen werden. Endlich öffentlich werden die Pläne zur geplanten Pannenstreifenumnutzung auf dem Abschnitt Schönbühl-Kirchberg.
Gemeinsam für die Erhaltung der Berner Allmenden
Gemeinsam mit weiteren Organisationen haben wir das Manifest «Berner Allmenden für Alle» lanciert – pünktlich zum Start der städtischen Mitwirkung zur sogenannten Neuordnung der Allmenden.
Mit dem Manifest wollen wir deutlich machen, dass wir nicht einverstanden sind mit der immer weiter fortschreitenden Zubetonierung der Allmenden und deren Überflutung durch den Autoverkehr.
Propaganda im Wankdorf-Besucherzentrum: Falschaussagen und Irreführung
Am 21. Oktober 2025 besuchte der Vorstand und diverse Mitglieder des Vereins Spurwechsel das “Besucherzentrum” des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) beim Autobahn-Anschluss Wankdorf. Zwei ASTRA-Vertreter und ein ehemaliger kantonaler Kreisoberingenieur des Kantons Bern führten die Gruppe durch den Pavillon und die Ausstellung. Dabei fielen viele Falschaussagen und irreführende Aussagen. Der Verein Spurwechsel ist schockiert, dass ein Schweizer Bundesamt diesen Weg der propagandistischen Irreführung wählt.
Weidmann-Gutachten: Röstis fragwürdiges Spiel und ein grosser Scherbenhaufen
Das heute vorgestellte ETH-Gutachten empfiehlt im kompletten Widerspruch zum Volksentscheid vom November 2024, die A1-Abschnitte Wankdorf-Schönbühl und Schönbühl-Kirchberg trotzdem auszubauen. Die jüngst publik gewordenen Abklärungen für einen Kapazitätsausbau Schönbühl-Kirchberg lassen vermuten, dass Bundesrat Rösti dieses Resultat wie auch die Ergebnisse der anstehenden Vernehmlassung längst vorweggenommen hat. Die Verschiebung des Bypass Bern Ost in die ferne Zukunft offenbart zudem den Scherbenhaufen im Osten Berns, den das UVEK mit seiner verfehlten Verkehrspolitik angerichtet hat.
Plant Rösti Kapazitätsausbauten durch die Hintertür? Wichtiger Artikel bei NAU.CH zu PUN-Plänen
Rösti plant offensichtlich mit der Öffnung der Pannenstreifen Kapazitätserweiterungen durch die Hintertür – und zwar just auf jenen Abschnitten, wo das Stimmvolk letzten November Kapazitätserweiterungen abgelehnt hatte!
Anschluss Wankdorf: Geplantes Vorgehen erfüllt Verkehrsmonster-Initiative nicht
Die gestern vom Berner Gemeinderat angekündigte Vereinbarung mit der Region, dem Kanton und dem Bund ist viel zu vage und bleibt deutlich hinter den Forderungen der Verkehrsmonster-Initiative zurück. Der Verein Spurwechsel und das Initiativkomitee bleiben skeptisch und sehen nicht, dass auf diesem Weg die Grundsätze der angenommenen Wankdorf-Initiative erfüllt werden können.
Den Halbanschluss Grauholz nicht aus dem RGSK gestrichen
Mit dem Autobahn-Halbanschluss Grauholz bleibt eine alte Planungsleiche im Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) der Regionalkonferenz enthalten, obwohl das Gemeindeparlament von Zollikofen die Streichung der überholten Idee gefordert hatte und die Unterstützung auch in anderen Gemeinden bröckelt.
Das ASTRA macht weiter, wie wenn nichts wäre
Im 4-Millionen-Franken-Pavillon hat das ASTRA eine riesige Propaganda-Show aufgezogen, die niemand sehen will. Derweil versucht es mit Lobbying in den Gemeinden rund um Bern, den Anschluss Wankdorf zu retten. Catherine Duttweiler berichtet in ihrem neuesten Artikel davon.
Mutige Anwohner reichen Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht ein
Anfang Mai hat das UVEK dem Ausbau des Anschlusses Wankdorf trotz veränderter Rahmenbedingungen die Plangenehmigung erteilt. Gegen den fragwürdigen Beschluss führen die Stadt Bern sowie die Verbände VCS und Pro Velo nun Beschwerde. Auch drei direkt betroffene Anwohnende werden ihre gemeinsame Einsprache weiterziehen. Der Verein Spurwechsel unterstützt sie dabei.
Die Berner Stadtregierung stellt sich hinter unsere Verkehrsmonster-Initiative: Der Spaghettiteller ist gegessen!
Der Berner Gemeinderat nimmt unsere Initiative “Verkehrsmonster Wankdorf stoppen! Kein Mehrverkehr durch Nationalstrassenprojekte” an und reicht eine Beschwerde gegen die Plangenehmigung des Ausbauprojekts Autobahnanschluss Wankdorf ein. Wir nehmen dies mit Freude und Genugtuung zur Kenntnis. Damit ist definitiv geklärt, dass das Projekt nicht die nötige Unterstützung hat und endlich einer zukunftsfähigen Gesamtlösung weichen muss.
UVEK bewilligt Ausbau des Anschlusses Wankdorf in erster Instanz
Kein Tram durch die Bundesgasse, dafür eine Autolawine durch das Nordquartier: Der Bund missachtet die Verkehrsbedürfnisse der Berner Bevölkerung komplett. Heute hat der Berner Gemeinderat die Genehmigung des massiven Ausbaus des Autobahn-Anschlusses Wankdorf (Projekt BUGAW) durch das UVEK bekanntgegeben. Der Verein Spurwechsel ist nicht erstaunt über den absehbaren Entscheid von Albert Röstis Departement, obwohl wir
Spurwechsel zieht in Wankdorf-Pavillon ein (Gastbeitrag des 1.-April-Komitees :) )
Der Verein Spurwechsel kann vom ASTRA zu günstigen Konditionen das Infozentrum im Wankdorf mieten. Das Gebäude ist für unsere Zwecke bestens geeignet.
Sinnloses Luxus-Besucherpavillon im Wankdorf: Ein weiterer Beleg für die irreführende PR des ASTRA
Eine Tamedia-Recherche deckt ein äusserst fragwürdiges Vorgehen des Bundesamts für Strassen (ASTRA) bei der Realisierung eines “Besucherzentrums” neben dem Anschluss Wankdorf auf. Dies ist ein weiterer Beleg für die tendenziöse ASTRA-PR-Strategie: Mit öffentlichen Geldern und schöngefärbten Informationen sollen den Stimmberechtigten zerstörerische Megastrassenprojekte schmackhaft gemacht werden.
Wir zählen jetzt auf den neuen Gemeinderat!
Der neue Gemeinderat muss nun beim Kanton und beim Bund rasch eine Sistierung des Ausbauprojekts im Wankdorf fordern. Dass die Ausbauten im Norden von Bern nun vom Tisch sind, eröffnet die Chance, im Wankdorf ein komplett neues Projekt zu planen, das auf die wirklichen Mobilitäts- und Nutzungsansprüche der Menschen im Raum Wankdorf/Allmenden angepasst ist. Das neue Projekt kann zudem besser auf den Bypass-Ost abgestimmt und in einem breiten partizipativen Prozess zusammen mit diesem stadtverträglich entwickelt werden.
Was für eine Freude!
Noch Anfang Jahr hatten wir kaum an einen Sieg geglaubt und witzelten nur darüber, dass ein nationales NEIN unserer Sache am dienlichsten wäre. Seit zwei Monaten zeigten die Umfragen jedoch eine Chance, weswegen wir noch einmal stark mobilisierten und uns ins Zeug legten. Dass es sich lohnte, wissen wir jetzt! Erlebe mit uns diesen Tag voller Hoffnung und Emotionen!




















