Das heute vorgestellte ETH-Gutachten empfiehlt im kompletten Widerspruch zum Volksentscheid vom November 2024, die A1-Abschnitte Wankdorf-Schönbühl und Schönbühl-Kirchberg trotzdem auszubauen. Die jüngst publik gewordenen Abklärungen für einen Kapazitätsausbau Schönbühl-Kirchberg lassen vermuten, dass Bundesrat Rösti dieses Resultat wie auch die Ergebnisse der anstehenden Vernehmlassung längst vorweggenommen hat. Die Verschiebung des Bypass Bern Ost in die ferne Zukunft offenbart zudem den Scherbenhaufen im Osten Berns, den das UVEK mit seiner verfehlten Verkehrspolitik angerichtet hat.
AuthorMarkus Heinzer
Plant Rösti Kapazitätsausbauten durch die Hintertür? Wichtiger Artikel bei NAU.CH zu PUN-Plänen
Rösti plant offensichtlich mit der Öffnung der Pannenstreifen Kapazitätserweiterungen durch die Hintertür – und zwar just auf jenen Abschnitten, wo das Stimmvolk letzten November Kapazitätserweiterungen abgelehnt hatte!
Anschluss Wankdorf: Geplantes Vorgehen erfüllt Verkehrsmonster-Initiative nicht
Die gestern vom Berner Gemeinderat angekündigte Vereinbarung mit der Region, dem Kanton und dem Bund ist viel zu vage und bleibt deutlich hinter den Forderungen der Verkehrsmonster-Initiative zurück. Der Verein Spurwechsel und das Initiativkomitee bleiben skeptisch und sehen nicht, dass auf diesem Weg die Grundsätze der angenommenen Wankdorf-Initiative erfüllt werden können.
Das ASTRA macht weiter, wie wenn nichts wäre
Im 4-Millionen-Franken-Pavillon hat das ASTRA eine riesige Propaganda-Show aufgezogen, die niemand sehen will. Derweil versucht es mit Lobbying in den Gemeinden rund um Bern, den Anschluss Wankdorf zu retten. Catherine Duttweiler berichtet in ihrem neuesten Artikel davon.
Mutige Anwohner reichen Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht ein
Anfang Mai hat das UVEK dem Ausbau des Anschlusses Wankdorf trotz veränderter Rahmenbedingungen die Plangenehmigung erteilt. Gegen den fragwürdigen Beschluss führen die Stadt Bern sowie die Verbände VCS und Pro Velo nun Beschwerde. Auch drei direkt betroffene Anwohnende werden ihre gemeinsame Einsprache weiterziehen. Der Verein Spurwechsel unterstützt sie dabei.





