Gestern hat das Bundesamt für Strassen ASTRA das Ausführungsprojekt zum neuen Autobahn-Anschluss Wankdorf öffentlich aufgelegt. Der Verein Spurwechsel sagt Nein zu diesem massiven Vergrösserung des Autobahn-Anschlusses. Angesichts der Klimakrise müssen die Verkehrsprobleme auf der Autobahn mit anderen Massnahmen – unter anderem einer raschen massive Reduktion des Autoverkehrs – gelöst werden.
AuthorThomas Baumann
Autobahnanschluss Grauholz ist vom Tisch
Insgesamt wurde somit nur ein Teilprojekt des Autobahnausbaus um Bern gestoppt, unbeirrt werden die weiteren Planungen vorangetrieben. Es kann kaum von einem Erfolg gesprochen werden. Es erstaunt, dass das Astra die Planung mit der Begründung Mehrverkehr sistiert, zielen doch alle Projekte auf einen Ausbau und somit auf mehr Verkehr hin. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur eine Blaupause im Autobahnausbau um Bern bleibt.
Spurwechsel-Workshop an der TourDeLorraine 2020
Als junger Verein Spurwechsel kämpfen wir auf allen Ebenen gegen die Verbreiterung der Autobahnen rund um Bern. In diesem Workshop an der Tour de Lorraine zu “Klimagerechtigkeit” zeigten wir auf: Wenn wir jetzt nicht mächtig Widerstand leisten, bezahlen wir alle sonst die Infrastruktur für noch mehr klimaschädigendes Verhalten.
Mitwirkung Mobilitätsstrategie
Aus unserer Eingabe: “Der Wankdorf-Platz wird als einziges Beispiel für das Ziel “Verkehr verträglich
gestalten” genannt, dabei ist dieser Platz aus unserer Sicht überhaupt nicht gelungen (Stichwort
Langsamverkehr). Die Ziele müssten sich an den Belastbarkeitsgrenzen orientieren. Agglomeration
der kurzen Wege fördern, Verkehr und Autobahnausbau vermeiden (Biel-Westast, A6, A1),
Raumplanung verbessern.”
Erste Lebenszeichen
Der Verein „Spurwechsel“ trat am 28.6.2019 erstmals an die Öffentlichkeit. In einem Abend-Anlass haben wir über die Autobahn-Ausbauprojekte rund um Bern und über unsere Widerstands-Pläne informiert.





