An unserem Ortstermin vor einer Woche war auch ein Fernseh-Team dabei. Gestern wurde die Sendung nun ausgestrahlt. Grosse Präsenz unseres Widerstands in einem nationalen Massenmedium!
Aktuell
Diese Woche hat ein breit abgestütztes Komitee unter der Koordination von “Läbigi Stadt” und “umverkehR” die Berner Stadtklima-Initiative lanciert. Die Initiative will Bern auf den Klimawandel vorbereiten. Sie verlangt mehr klimaangepasste Strassenräume sowie mehr entsiegelte, begrünte Flächen und schattenspendende Bäume sowie Begegnungszonen und Flächen für Velo- und Fussverkehr. Der Verein Spurwechsel macht im Initiativ-Komitee mit
Der Verein Spurwechsel lancierte im Oktober 2021 einen breiten Ideen-Wettbewerb für das Gebiet Wankdorf-Anschluss/Allmenden. Damit eröffnete er einen Partizipationsprozess, wie ihn Bund und Kanton nie durchgeführt haben. Bis Ende Februar 2022 sind 23 Eingaben zum Ideen-Wettbewerb eingegangen.
Wahlempfehlung für die Grossrats-Wahlen Kanton Bern am 27. März 2022: Spurwechsel-Mitglieder wählen!
Seit das Projekt Ausbau Anschluss Wankdorf aufgelegt ist, wurde heiss darüber diskutiert, und es haben sich diverse Exponenten zu Wort gemeldet. Hier ein Überblick über diverse Zeitungsartikel und Radiobeiträge aus den letzten Wochen.
Gestern hat das Bundesamt für Strassen ASTRA das Ausführungsprojekt zum neuen Autobahn-Anschluss Wankdorf öffentlich aufgelegt. Der Verein Spurwechsel sagt Nein zu diesem massiven Vergrösserung des Autobahn-Anschlusses. Angesichts der Klimakrise müssen die Verkehrsprobleme auf der Autobahn mit anderen Massnahmen – unter anderem einer raschen massive Reduktion des Autoverkehrs – gelöst werden.
Das Interesse an unserem Ideenwettbewerb ist gross. Und jetzt wird dann auch das offizielle Beton-Projekt aufgelegt. Deshalb verlängern wir den Ideenwettbewerb bis zum 28. Februar 2022!
Das Bundesamt für Strassen plant einen massiven Ausbau des Autobahn-Anschlusses Wankdorf. Damit würden die Allmenden noch mehr getrennt, die Bolligen-Allee abgeholzt und dem Auto-Verkehr Tür und Tor geöffnet. Die Meinung der Bevölkerung interessierte die Verantwortlichen bisher nicht. Deshalb lanciert der Verein Spurwechsel nun einen grossen Ideen-Wettbewerb.
Vorstandsmitglieder des Vereins Spurwechsel haben sich kürzlich zum Austausch mit Stadtpräsident Alec von Graffenried und Verkehrsdirektorin Marieke Kruit getroffen. Dabei stellten wir fest, dass wir im Grundsatz die gleiche Stossrichtung in Sachen Berner Verkehrspolitik teilen.
Unser neuer Flyer ist draussen! Wir sind gegen den Ausbau des Autobahn-Anschlusses Wankdorf, weil dem Autoverkehr damit Tür und Tor geöffnet werden. Klimaschutz geht vor! Mehr grün statt grau!
Insgesamt wurde somit nur ein Teilprojekt des Autobahnausbaus um Bern gestoppt, unbeirrt werden die weiteren Planungen vorangetrieben. Es kann kaum von einem Erfolg gesprochen werden. Es erstaunt, dass das Astra die Planung mit der Begründung Mehrverkehr sistiert, zielen doch alle Projekte auf einen Ausbau und somit auf mehr Verkehr hin. Es bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur eine Blaupause im Autobahnausbau um Bern bleibt.
Nachdem die Schweizer Stimmberechtigten das CO2-Gesetz mit einer knappen Mehrheit abgelehnt haben, sind wirkungsvolle Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses jetzt besonders dringend. Weil der Verkehr für den grössten Anteil der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, ist hier prioritär zu handeln. Das nationale Netzwerk gegen den Ausbau von Autobahnen und Autostrassen reicht deshalb einen offenen Brief mit konkreten Forderungen an den Bundesrat ein.
Der Bund will die Autobahn A1 zwischen Bern und Schönbühl (übers Grauholz) von heute 6 auf 8 Spuren verbreitern. Das sind beidseitig mindestens plus 4 Meter. Am heutigen Strike for Future haben Aktivist*innen vom Klimastreik, vom Spurwechsel und vom VCS mit einer Menschenkette gegen diese klimaschädlichen Ausbau-Vorhaben protestiert.
Unser nationales Netzwerk wächst: Im März ist die neue IG Mobilität Region Uznach dazugestossen und Anfang Mai die neuste Organisation aus Luzern Das Komitee “Bypass Nein” und die IG Kein Schwerverkehrskorridor durch unsere Region! (Brugg/Windisch). Alle drei Organisationen haben auch noch unsere Resolution unterschrieben. Herzlich Willkommen! Und alles Gute für euren Kampf gegen neue Autobahnen
Catherine Duttweiler in der NZZ am Sonntag: “Das Bieler Beispiel sollte Schule machen. Innert eines Jahres wurden der Bau des Bieler Westasts, des Zürcher Rosengartentunnels und der Luzerner Spange Nord gestoppt, um nur die grössten Beispiele zu nennen. Zwölf Organisationen haben sich im November zu einem nationalen Netzwerk gegen den Ausbau von Autobahnen zusammengeschlossen. Ziehen Behörden veraltete Projekte ohne echte Partizipation durch, drohen weitere millionenschwere Fehlplanungen.”
Vor unserer Mitgliederversammlung im September 2020 gingen wir zu Fuss und mit den Velos quer über den Wankdorf-Anschluss, um die Dimensionen des Ausbau-Projekts mit eigenen Augen anzusehen. Andreas Rapp war auf unserem Rundgang dabei und schrieb einen Text fürs QUAVIER.
In allen Wahlen für die Parlamente in Bern und in den Agglomerationsgemeinden haben unsere Mitglieder Erfolge gefeiert. Eine Übersicht.
In diversen Tageszeitungen sind Artikel zu unserem neuen nationalen Netzwerk gegen Autobahn- und Autostrassen-Ausbau publiziert worden. Hier eine kleine Presseschau.
In der ganzen Schweiz sind in den letzten Jahrzehnten Organisationen entstanden, die Autobahn- und Autostrassen-Ausbau-Projekte bekämpfen. Um voneinander zu lernen, und um uns gegenseitig zu unterstützen, zu beraten und zu bestärken, schliessen unsere Organisationen sich jetzt zu einem nationalen Netzwerk zusammen. Unser Netzwerk tritt heute mit konkreten Forderungen in Form einer gemeinsamen Resolution an die Öffentlichkeit.
Wahlempfehlung für Münchenbuchsee und Zollikofen am 29. November 2020:
Münchenbuchsee: Katharina Häberli in den GGR.
Zollikofen: Marceline Stettler und Bruno Vanoni in den Gemeinderat. Und Kornelia Hässig, Jean Pierre Rosat, Marceline Stettler und Bruno Vanoni in den GGR!




















